Wandtresore von FELGNER

Wandtresore bieten zuverlässigen Schutz vor Aufbruch und werden fest in massive Gebäudewände eingebaut. Da der Einbruchschutz ausschließlich über die Front erfolgt, ist ein fachgerechter Einbau entscheidend. Versenkte Armaturen sorgen bei ausgewählten Modellen für einen bündigen, unauffälligen Abschluss. So entsteht ein sicheres und diskretes Versteck für Bargeld, Schmuck oder wichtige Dokumente.

Kontakt

HERSTELLER

Wandtresore nach Hersteller


BURG WÄCHTER

Wandtresore von BURG WÄCHTER


CREONE

Wandtresore von CREONE


FELGNER

Wandtresore von FELGNER


FORMAT

Wandtresore von FORMAT


Müller Safe

Wandtresore von Müller Safe

WANDTRESOR-RATGEBER

Wandtresore – platzsparend und unauffällig in die Wand integriert

Ein Wandtresor verbindet sicheren Schutz für Wertgegenstände mit einer besonders platzsparenden Bauweise. Anders als ein freistehender Tresor wird er direkt in die Wand eingelassen. Sichtbar bleibt in der Regel nur die Front mit Tür und Schloss. Dadurch benötigt ein Wandtresor kaum Stellfläche und lässt sich unauffällig in Wohnräume, Büros oder andere geschützte Bereiche integrieren. Je nach Größe eignet er sich beispielsweise zur Aufbewahrung von Bargeld, Schmuck, Dokumenten und kleineren Wertgegenständen. Für die Sicherheit ist entscheidend, dass Wandtresor und Baukörper zusammenwirken. Seiten, Rückwand sowie Ober- und Unterseite erhalten ihre zusätzliche Sicherheit durch den fachgerechten Einbau in eine massive und tragfähige Wand.

Platzsparende Bauform

Der Tresorkorpus verschwindet weitgehend in der Wand und beansprucht kaum Raumfläche.

Massiver Einbau

Der fachgerechte Einbau in Mauerwerk oder Beton ist ein wesentlicher Bestandteil des Schutzkonzepts.

Wandstärke beachten

Tresortiefe und notwendige Einbettung müssen bereits vor dem Kauf berücksichtigt werden.

BAUFORM

Die Bauform: Warum ein Wandtresor anders konstruiert ist

Die Konstruktion eines Wandtresors unterscheidet sich von der eines freistehenden Tresors. Da der Korpus dauerhaft von Mauerwerk oder Beton umschlossen wird, konzentriert sich die Sicherheitskonstruktion besonders auf die Front. Je nach Modell kommen massive beziehungsweise mehrwandige Tresortüren, kräftige Riegelbolzen, Hintergreifprofile, Bohrschutz und zusätzliche Sicherungen des Riegelwerks zum Einsatz.

 

Ein weiterer Vorteil dieser Bauform ist die geringe sichtbare Tiefe im Raum. Wandtresore schließen bei geeignetem Einbau nahezu bündig mit der Wand ab. Versenkte Beschläge und Armaturen können bei ausgewählten Modellen einen besonders glatten Abschluss ermöglichen. Dadurch eignet sich ein Wandtresor nicht nur für platzsparende, sondern auch für diskrete Einbaulösungen.

Hinweis: Voraussetzung für die vorgesehene Schutzwirkung ist jedoch immer die korrekte Montage. Ein hochwertiger Tresor, der lediglich lose in eine Wandöffnung gestellt oder in einem ungeeigneten Untergrund befestigt wird, kann seine Sicherheitsmerkmale nicht vollständig ausspielen.

EINBAUARTEN

Mauerwerk, Beton oder Trockenbau?

Der vorhandene Wandaufbau ist einer der wichtigsten Punkte bei der Planung. Ein klassischer Wandtresor benötigt eine massive und tragfähige Einbausituation.

EMPFOHLEN

Massives Mauerwerk oder Beton

Der klassische Einbauort ist eine massive Innenwand aus geeignetem Mauerwerk oder Beton. Dafür wird eine ausreichend große Wandöffnung hergestellt, der Tresor exakt ausgerichtet und anschließend entsprechend den Herstellervorgaben mit dem Baukörper verbunden oder einbetoniert.

 

  • Tragfähige und massive Wand erforderlich
  • Ausreichend Platz rund um den Korpus einplanen
  • Leitungen und Rohre vorab ausschließen
  • Bei tragenden Wänden Statik berücksichtigen

SONDERFALL

Trockenbau

Eine klassische Trockenbauwand aus Gipskartonplatten und Metall- oder Holzständern bietet allein keine ausreichende Grundlage für einen herkömmlichen Wandtresor.

 

Soll ein Wandtresor in einem Trockenbaubereich installiert werden, muss eine eigene massive und tragfähige Einbaukonstruktion vorhanden sein. Die Gipskartonwand übernimmt dann lediglich die optische Verkleidung.

 

  • Nicht nur an Gipskarton befestigen
  • Massive Konstruktion hinter der Verkleidung planen
  • Zertifizierte Modelle nicht improvisiert montieren

MONTAGE

Fachgerechter Einbau

Besonders bei Neubauten oder größeren Renovierungen lohnt es sich, den Wandtresor frühzeitig einzuplanen. So können Nische, Wandstärke und spätere Oberflächen von Anfang an auf das gewünschte Tresormodell abgestimmt werden. Während der Montage sollten Schloss, Tastatur und Türspalt vor Beton, Staub und Feuchtigkeit geschützt werden. Nach dem Einbau ist die vorgeschriebene Aushärtezeit zu beachten. Bei zertifizierten Tresoren oder komplexen Einbausituationen empfiehlt sich eine fachgerechte Montage.

01

Einbauort prüfen

Wandaufbau, Leitungen, Rohre, Installationsschächte und die verfügbare Tiefe kontrollieren

02

Tresor testen

Vor dem Einbau müssen Tür, Schloss und Verriegelung vollständig und einwandfrei funktionieren

03

Exakt ausrichten

Der Tresor wird waagerecht und lotrecht in der vorbereiteten Wandöffnung positioniert.

04

fachgerecht verfüllen

Der Korpus wird gemäß Herstellervorgabe eingebunden. Größere Hohlräume müssen vermieden werden.

EINBAUORT

Warum eine Innenwand häufig die bessere Wahl ist

Wenn mehrere Einbauorte zur Verfügung stehen, ist eine massive Innenwand häufig besonders gut geeignet. Bei Außenwänden müssen unter anderem Wärmedämmung, mögliche Wärmebrücken und Feuchtigkeitsprobleme berücksichtigt werden. In Innenwänden lässt sich ein Wandtresor oftmals einfacher und unauffälliger integrieren. Wichtig ist in jedem Fall, dass ausreichend Platz zum vollständigen Öffnen der Tresortür vorhanden ist und Schloss beziehungsweise Tastatur gut erreichbar bleiben.

PLANUNG

Welche Wandstärke wird für einen Wandtresor benötigt?

Die Wandstärke gehört zu den wichtigsten Auswahlkriterien beim Kauf eines Wandtresors. Dabei reicht es nicht aus, ausschließlich die Einbautiefe des Tresors zu betrachten.

 

Hinter und teilweise auch rund um den Tresorkorpus muss ausreichend massives Material vorhanden sein. Je nach Hersteller und Modell können bestimmte Abstände oberhalb, unterhalb, hinter und seitlich des Korpus vorgeschrieben sein.

 

Vor der Bestellung sollte deshalb zunächst die tatsächlich vorhandene Wandstärke gemessen werden. Anschließend können die Außenmaße und die Einbautiefe des Tresors mit den jeweiligen Einbauvorgaben abgeglichen werden.

 

Ist eine Wand nicht tief genug, kann je nach Einbausituation eine fachgerecht geplante Wandaufdopplung oder Vorsatzkonstruktion infrage kommen. Alternativ sollte ein flacheres Tresormodell gewählt werden.

PLANUNG

Tresortiefe ist nicht gleich Wandstärke

Ein Wandtresor mit 20 cm Einbautiefe benötigt in der Regel mehr als eine 20 cm starke Wand, da zusätzlich Raum für die vorgeschriebene Einbettung vorhanden sein muss.

Tresortiefe + Einbettung = benötigte Wandtiefe

DISKRETER EINBAU

Wandtresore verdeckt montieren

Ein großer Vorteil eines Wandtresors ist seine unauffällige Integration in den Raum. Nach dem Einbau kann die Tresorfront beispielsweise hinter einem Bild, Spiegel, Möbelstück oder einer individuell geplanten Verkleidung verborgen werden. Auch Einbauschränke oder Regale lassen sich so planen, dass der Tresor im Alltag nicht direkt sichtbar ist. Die verdeckte Montage kann einen zusätzlichen Sicherheitsvorteil bieten, da ein möglicher Täter den Tresor zunächst überhaupt finden muss.

 

  • Tresortür muss vollständig geöffnet werden können
  • Schloss und Tastatur müssen erreichbar bleiben
  • Bei Elektronikschlössern Batteriewechsel berücksichtigen
  • Verkleidung darf die Bedienung nicht behindern

Das Versteck ersetzt keinen Einbruchschutz: Wird der Wandtresor entdeckt, muss weiterhin seine mechanische Sicherheitskonstruktion den Angriff abwehren.

SCHUTZWIRKUNG

Einbruchschutz und Feuerschutz

Einbruchschutz

Bei uns finden Sie einbruchhemmende Wandtresore sowie Modelle verschiedener Sicherheitsstufen und Widerstandsgrade. Dazu gehören Wandtresore der Sicherheitsstufen A und B nach VDMA 24992 (05/95) sowie zertifizierte Modelle der Widerstandsgrade 0/N und I nach EN 1143-1.

 

Wer versicherte Werte aufbewahren möchte, sollte vor dem Kauf mit dem Versicherer klären, welcher Widerstandsgrad beziehungsweise welche Sicherheitsstufe erforderlich ist.

Feuerschutz

Durch ihre Einbettung in massives Mauerwerk können Wandtresore konstruktionsbedingt einen gewissen Schutz vor Hitzeeinwirkung bieten.

 

Ein definierter und zertifizierter Feuerschutz ist damit jedoch nicht automatisch verbunden. Für eine festgelegte Feuerwiderstandsdauer sollte gezielt ein entsprechend geprüfter Feuerschutztresor gewählt werden.

SCHLOSSVARIANTEN

Welche Schlossvarianten gibt es?

Wandtresore sind mit unterschiedlichen Schließsystemen erhältlich. Welche Variante am besten passt, hängt vor allem von der gewünschten Bedienung und der persönlichen Nutzung ab.

KLASSISCH

Doppelbartschloss


Das klassische Doppelbartschloss bietet eine unkomplizierte Bedienung ohne Batterie oder Stromversorgung. Der Schlüssel sollte sicher und getrennt vom Tresor aufbewahrt werden.

MECHANISCH

Zahlenschloss


Öffnung über eine festgelegte Zahlenkombination am Drehknopf. Es benötigt weder Schlüssel noch Batterie und gilt als langlebig und zuverlässig, erfordert jedoch etwas Übung bei der Bedienung.

ELEKTRONISCH

Elektronikschloss


Der Tresor wird bequem über einen persönlichen PIN-Code geöffnet. Elektronikschlösser sind einfach zu bedienen, Codes lassen sich meist ändern. Für den Betrieb werden Batterien benötigt.

BIOMETRISCH

Fingerprintschloss


Die Öffnung erfolgt per gespeichertem Fingerabdruck. Das ermöglicht schnellen Zugang ohne Schlüssel oder PIN. Je nach Modell können mehrere Fingerabdrücke für verschiedene Nutzer hinterlegt werden

AUSSTATTUNG

Zubehör und Innenausstattung für Wandtresore

Passendes Zubehör für Wandtresore sorgt für mehr Komfort und Ordnung im Innenraum. Welche Ausstattung verfügbar ist, hängt vom jeweiligen Tresormodell ab. Zubehör sollte grundsätzlich zum jeweiligen Tresormodell passen. Eigenmächtige Bohrungen oder Veränderungen am Korpus sollten insbesondere bei zertifizierten Wandtresoren vermieden werden, da sie die Sicherheitskonstruktion beeinträchtigen können.

Fachböden


Zusätzliche oder höhenverstellbare Fachböden erleichtern die übersichtliche Aufbewahrung von Dokumenten, Schmuck, Geldkassetten und anderen Wertgegenständen.

Innentresor


Ein zusätzlicher Innentresor beziehungsweise ein abschließbares Innenfach kann genutzt werden, um bestimmte Inhalte innerhalb des Tresors separat aufzubewahren.

Innenbeleuchtung


Eine LED-Innenbeleuchtung ist besonders praktisch, wenn der Wandtresor in einer dunklen Nische oder hinter einer Verkleidung eingebaut wird.

KAUFBERATUNG

Den passenden Wandtresor auswählen

Vor dem Kauf sollte zunächst geklärt werden, welche Wertgegenstände aufbewahrt werden sollen und wie viel Innenraum benötigt wird. Anschließend spielen Einbaumaße, Wandstärke, Widerstandsgrad, Schlossart, Türanschlag und Innenausstattung eine wichtige Rolle.

Welche Gegenstände sollen aufbewahrt werden?


Wie tief und stark ist die vorhandene Wand?


Verlaufen Leitungen oder Rohre im Einbaubereich?


Welches Schließsystem ist gewünscht?


Wird zusätzliche Innenausstattung benötigt?

Wie groß muss der Innenraum sein?


Ist ausreichend Platz für die Einbettung vorhanden?


Welcher Widerstandsgrad wird benötigt?


Soll der Tresor sichtbar oder verdeckt montiert werden?


Ist die Wand massiv und tragfähig?

Ein Wandtresor wird in eine vorbereitete Wandöffnung eingesetzt und entsprechend den Vorgaben des Herstellers mit dem umgebenden Mauerwerk verbunden beziehungsweise einbetoniert. Entscheidend ist ein stabiler, fachgerechter Einbau, da die Wand ein wesentlicher Bestandteil des Schutzkonzepts ist.
Die notwendige Wandstärke hängt von der Einbautiefe und den Montagevorgaben des jeweiligen Tresormodells ab. Neben der Tiefe des Tresors muss ausreichend tragfähiges Material für den fachgerechten Einbau vorhanden sein. Vor dem Kauf sollten deshalb Wandaufbau und verfügbare Einbautiefe geprüft werden.
Ja, ein nachträglicher Einbau ist häufig möglich. Voraussetzung ist eine geeignete Wand, in der ausreichend Platz geschaffen werden kann, ohne Statik, Leitungen oder andere Bauteile zu beeinträchtigen. Bei Unsicherheit sollte die Einbausituation vorab fachlich geprüft werden.
Besonders geeignet sind massive und ausreichend starke Wände aus Beton oder stabilem Mauerwerk. Leichte Trockenbauwände sind für klassische Wandtresore in der Regel ungeeignet, sofern keine speziell dafür vorgesehene konstruktive Lösung vorhanden ist.
Über uns Bild
Sie haben Fragen?

Wir beraten Sie gerne schriftlich oder rufen Sie uns an.

+49 351 4775250 info@sicher24.de
Laden...
Laden...