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Türschliesser Bequem und leise für alle gängigen Türen

Ein Türschließer bewirkt das autonome Schließen von Türen und damit auch mehr Sicherheit und Energieersparnis in vielen Bereichen. Einfache Bauformen beruhen allein auf der Schwerkraft oder auf Federkraft. Moderne Türschließer übernehmen zugleich auch die Funktion eines Türdämpfers. Federbetriebene Türschließer werden in der Regel extern auf dem Türblatt oder der Türzarge montiert, können aber auch unsichtbar in Aussparungen integriert werden.

Bei Brand- und Rauchschutztüren ist die Installation von Türschließern sogar gesetzlich vorgeschrieben. Zum Schutz von Flucht- und Rettungswegen vor eindringendem Rauch werden häufig dicht- und selbstschließende Türen und für diesen Einsatzzweck zugelassene Türschließer gefordert. Falls die Tür im Regelfall offenstehen soll, muss ein Brandmeldesystem dafür sorgen, dass sie im Brandfall selbsttätig schließt. Mit automatischen Türverschlussanlagen können Türen und Tore auch mit Fern- oder Zentralsteuerung automatisiert geöffnet und geschlossen werden.

Meist ist erwünscht, dass der Türschließer nicht nur das Türblatt an die Zarge heranführt, sondern auch genügend Kraft entwickelt, um die Falle ins Schließblech des Türschlosses einklinken zu lassen. Besonders Türschließer an Außentüren sowie Innentüren, die regelmäßig Windzug ausgesetzt sind, müssen hierfür ein beträchtliches Drehmoment aufbringen. Da aufgrund von Wind und Federkraft schnell schließende Türblätter eine Verletzungsgefahr darstellen, werden diese Türschließer in der Regel mit einem Mechanismus zur Dämpfung der Bewegung ausgestattet.

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Türen schonen mit Türschließern

Mit einem Türschließer versehene Eingangstüren fallen leicht und mit vermindertem Schwung zurück ins Türschloss. Besonders bei schweren Türen ist deren Eigengewicht zu beachten, da dieses für enorme Zugkraft sorgt. Zu viel Wucht kann nicht nur am Türblatt, sondern auch am Schließsystem zu Beschädigungen führen. Türschließer federn das Gewicht und das Tempo ab und sorgen mit ihren individuell einstellbaren Schließgeschwindigkeiten dafür, dass die Tür genau wie gewünscht ins Schloss fällt. Die Funktionsweise dieser praktischen Vorrichtungen ist denkbar einfach. Eine Feder speichert die für das Öffnen benötigte Energie und gibt diese bei der Schließbewegung hydraulisch gedämpft wieder frei.

Arten von Türschließsystemen

Türschließer werden nach Montageart eingeteilt. Am gängigsten sind Obertürschließer. Bei diesen wird zwischen Scherengestänge- oder Gelenkarmschließern wie dem DORMA TS 72 und Gleitschienenschließern wie dem BURG-WÄCHTER GTS unterschieden. Eine Möglichkeit, Innentüren auf einfache Weise mit einem Türschließmechanismus zu versehen, bietet ABUS mit seinem 2603 S - Mini. Bei den Gleitschienentürschließern kommen die Nockentechnik (CAM) und die Zahntriebtechnik zum Einsatz. Letztere ist beispielsweise beim ASSA ABLOY CD140 zu finden.

Anforderungen

Die DIN 18040 für barrierefreies Bauen definiert für jene Türen, an denen Verwendung eines Türschließers erforderlich ist, ein maximales Öffnungsmoment der Größe 3 nach DIN EN 1154. Dieses ist aktuell definiert mit 47 Nm (gemessen am Türschließer) bei Öffnung zwischen 0° und 60°. Die DIN Spec 1104 ist eine technische Spezifikation, die ein um 40 % reduziertes Öffnungsmoment bei einem Türöffnungswinkel zwischen 2 ° und 60 ° empfiehlt. Dies soll Kindern, älteren Personen und Behinderten in öffentlichen und privaten Gebäuden das Öffnen der Tür erleichtern und den Begehkomfort erhöhen. Wenn Türen offengehalten werden sollen, die aufgrund baurechtlicher Anforderungen selbstschließend auszuführen sind, können die Türflügel durch elektrische Feststellanlagen (elektro)magnetisch arretiert werden. Alternativ werden Freilauftürschließer mit „Freeswing“-Funktion eingesetzt. Nach einmaligem Öffnen gegen die Federkraft geben diese das Türblatt frei und erlauben eine Begehung der Tür ohne zusätzlichen Kraftaufwand. Hier wird der Türschließer selber im vorgespannten Zustand arretiert. Im Brandfall wird die Vorspannung gelöst und sorgt für das selbsttätige Schließen der Tür. Mechanismen zur Offenhaltung von Brandschutztüren im Alltag werden insbesondere in Krankenhäusern, Seniorenheimen und Kindergärten eingesetzt, um die Nutzung der Gebäude zu erleichtern. Türen mit Anforderungen an Feuer- oder Rauchschutz müssen generell mit zugelassenen Türschließsystemen ausgestattet werden. Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben, um einen dichten Verschluss von Standflügel und Gangflügel sicherzustellen. Hydraulische Türschließer für Brandschutztüren müssen den Anforderungen der Norm DIN EN 1154 genügen, Türschließer mit elektrischer Feststellung zusätzlich denen der Norm DIN EN 1155 sowie Türschließer mit Schließfolgeregelungen zusätzlich der DIN EN 1158.(Quelle)

Hersteller von Türschließern - Qualitätsmarken für langlebige Türen

Das Familienunternehmen DORMA verfügt im Bereich Türschließtechnik über eine mehr als 100-jährige Tradition. Die DORMA-Gruppe mit Hauptsitz in Ennepetal agiert international und ist durch 71 eigene Gesellschaften in 47 Ländern vertreten.

Seit fast 90 Jahren entwickelt ABUS Sicherheitslösungen, die weltweit zum Einsatz kommen. ABUS bietet zahlreiche innovative Lösungen im Bereich Haussicherheit, die an drei Produktionsstandorten in Deutschland hergestellt werden.

BURG WÄCHTER zählt zu den international führenden Herstellern elektronischer und mechanischer Schlösser, Tür- und Fenstersicherungen, Zutrittskontrollen, Tresore und Briefkästen. Damit ist BURG WÄCHTER Traditionsunternehmen und Trendsetter in einem.

Als weltweit kompetenter Partner für mechanische sowie elektromechanische Sicherheitslösungen sorgt die ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH für Komfort, Schutz und Sicherheit in Gebäuden. Die Türschließerreihe ist ein Gemeinschaftsprojekt der schwedischen ASSA ABLOY-Gruppe.