Datensicherungstresore von Phoenix Safes

Datensicherungstresore von Phoenix Safes gibt es in verschiedenen Größen: Je nach Firma oder Privatbesitz ist die Menge, der Datenträger, die geschützt werden müssen, unterschiedlich. Das Schloss ist wählbar zwischen Doppelbartschloss und dem Elektroniksc

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Datensicherungstresore von FORMAT


Phoenix Safes

Datensicherungstresore von Phoenix Safes

DATENSICHERUNGSTRESORE

Schutz für Festplatten, USB-Sticks und sensible Datenträger

Datensicherungstresore sind speziell für die geschützte Aufbewahrung temperaturempfindlicher digitaler Speichermedien konstruiert. Dazu zählen unter anderem externe Festplatten, USB-Sticks, Backup-Medien und andere Datenträger, auf denen wichtige Unternehmensdaten, Sicherungskopien oder digitale Archive gespeichert werden.

 

Der entscheidende Unterschied zu einem klassischen Dokumententresor liegt dabei nicht allein in der massiven Tresorbauweise. Digitale Speichermedien reagieren wesentlich empfindlicher auf hohe Temperaturen als Papier. Deshalb kommt es beim Brandschutz darauf an, den Temperaturanstieg im Innenraum besonders stark zu begrenzen. Genau hier setzen die DIS-Feuerschutzklassen an.

 

Aufgrund dieser besonderen Anforderungen sind Datensicherungstresore besonders aufwendig konstruiert. Spezielle Isolierungen, mehrschichtige Wandungen und entsprechend ausgelegte Türbereiche schützen den Innenraum, während gleichzeitig ein möglichst gut nutzbares Volumen für die gelagerten Datenträger erhalten bleibt.

Niedrige Grenztemperatur

DIS-Klassen sind auf den Schutz besonders temperaturempfindlicher Datenträger ausgelegt.

Für digitale Medien

Geeignet für Festplatten, USB-Sticks, Backup-Medien und vergleichbare Datenträger.

Zertifizierter Feuerschutz

Je nach Modell beispielsweise 60 oder 120 Minuten geprüfter Schutz für Datenträger.

DIS-KLASSE

Bei digitalen Daten zählt die Innentemperatur

Papier kann vergleichsweise hohe Temperaturen überstehen, bevor es unbrauchbar wird. Bei digitalen Speichermedien liegt die kritische Temperatur deutlich niedriger. Festplatten, USB-Speicher und andere elektronische oder magnetische Datenträger können deshalb bereits beschädigt werden, obwohl Papierdokumente unter denselben Bedingungen noch erhalten wären.

 

Ein Datensicherungstresor muss die Hitze eines Brandes daher besonders wirkungsvoll vom Innenraum fernhalten. Die niedrige zulässige Grenztemperatur einer DIS-Klasse ist deshalb eines der wichtigsten Auswahlmerkmale bei der Sicherung digitaler Datenbestände.

 

Ein gewöhnlicher Tresor oder ein Dokumententresor mit einer Papierklassifizierung sollte daher nicht automatisch als ausreichender Brandschutz für digitale Datenträger angesehen werden.

DIGITALE SPEICHERMEDIEN

Datensicherung für Festplatten, USB-Sticks und Backup-Medien

In vielen Unternehmen befinden sich wichtige Daten nicht ausschließlich auf Servern oder in Cloud-Systemen. Externe Festplatten, USB-Datenträger und andere Offline-Backups werden häufig genutzt, um besonders wichtige Informationen zusätzlich physisch zu sichern. Dazu gehören beispielsweise Datenbanksicherungen, Buchhaltungsdaten, technische Dokumentationen, Kundendaten oder vollständige System-Backups. Eine räumlich getrennte Sicherung kann dabei ein wichtiger Bestandteil eines Backup-Konzeptes sein. Damit die Datenträger jedoch nicht nur vor unbefugtem Zugriff, sondern auch vor den Auswirkungen eines Brandes geschützt werden, müssen ihre besonderen thermischen Anforderungen berücksichtigt werden.

Festplatten & Backup-Medien


Externe Festplatten können große Datenmengen aufnehmen und werden deshalb häufig für vollständige Backups oder Archive eingesetzt. Gleichzeitig enthalten sie empfindliche elektronische und mechanische Komponenten. Ein Datensicherungstresor mit geeigneter DIS-Klassifizierung ist darauf ausgelegt, die thermische Belastung dieser Medien im Brandfall möglichst gering zu halten.

USB-Sticks & kompakte Datenträger


USB-Sticks und andere kompakte Speichermedien benötigen nur wenig Platz, können jedoch hochsensible oder geschäftskritische Informationen enthalten. In einem Datensicherungstresor lassen sich mehrere Datenträger strukturiert und vor unbefugtem Zugriff geschützt aufbewahren.

Entscheidend ist der Inhalt: Soll ein Tresor vor allem digitale Speichermedien schützen, sollte gezielt auf eine dafür vorgesehene DIS-Klassifizierung geachtet werden. Eine reine Papierklassifizierung verfolgt beim Feuerschutz andere Temperaturgrenzen.

ZERTIFIZIERTER FEUERSCHUTZ

DIS-Schutzklassen für sensible Datenträger

Alle Datensicherungsbehältnisse dieser Kategorie sind auf den geprüften und zertifizierten Feuerschutz für Datenträger ausgerichtet. Die Schutzklassen unterscheiden sich unter anderem hinsichtlich der zugrunde liegenden Prüfnorm und der vorgesehenen Dauer der Brandbeanspruchung. Die Angabe „DIS“ ist hierbei besonders wichtig. Sie kennzeichnet Schutzklassen, die für besonders temperaturempfindliche Datenträger vorgesehen sind. Für Festplatten, USB-Speicher und andere digitale Medien ist diese niedrige Temperaturgrenze wesentlich relevanter als eine reine Papierklassifizierung.

NT Fire 017 – 60 / 120 DIS


Datensicherungstresore nach NT Fire 017 sind in unterschiedlichen Schutzzeiten erhältlich. Modelle mit 60 DIS beziehungsweise 120 DIS bieten geprüften Feuerschutz für entsprechend temperaturempfindliche Datenträger über die jeweilige Prüfzei

S 60 DIS / S 120 DIS


Besonders anspruchsvoll geprüft werden Datensicherungstresore der Güteklassen S 60 DIS und S 120 DIS nach EN 1047-1. Das Prüfverfahren umfasst neben der Brandbeanspruchung auch einen Sturztest und stellt hohe Anforderungen an den Schutz des Innenraums.

Wichtig: 60 oder 120 Minuten allein sagen noch nicht aus, ob ein Tresor für digitale Speichermedien geeignet ist. Entscheidend ist zusätzlich die zugehörige Klassifizierung. Für besonders temperaturempfindliche Datenträger sollte auf eine entsprechende DIS-Klasse geachtet werden.

KONSTRUKTION & EINBRUCHSCHUTZ

Aufbau für einen besonders geschützten Innenraum

Die niedrigen Temperaturgrenzen für digitale Datenträger stellen hohe Anforderungen an die Konstruktion eines Datensicherungstresors. Deshalb kommen aufwendige Isolierungen und mehrschichtige Konstruktionen zum Einsatz. Trotz dieses Aufbaus wird darauf geachtet, einen möglichst großen nutzbaren Innenraum bei vergleichsweise reduziertem Gesamtgewicht zu erreichen.

Einbruchschutz


Aufgrund ihrer konstruktiven Beschaffenheit in Tresorbauweise bieten Datensicherungstresore bereits einen grundlegenden Schutz gegen unbefugten Zugriff. Ein definierter und geprüfter Einbruchschutz wird über die jeweilige Sicherheitsklasse ausgewiesen.

 

Je nach Baureihe sind beispielsweise Modelle der Sicherheitsstufen S1 und S2 nach EN 14450 erhältlich. Für höhere Anforderungen stehen Ausführungen mit Widerstandsgrad 1 oder 2 nach EN 1143-1 zur Verfügung.

Fachgerechte Verankerung


Zusätzliche Sicherheit kann durch eine fachgerechte Verankerung mit dem Fußboden geschaffen werden. Insbesondere bei leichteren Tresoren kann eine solche Befestigung auch im Zusammenhang mit den Anforderungen einer Versicherung eine Rolle spielen.

 

Ob und welche Verankerung erforderlich ist, sollte deshalb anhand des jeweiligen Modells, des Aufstellortes und der individuellen Versicherungsvorgaben geprüft werden.

VOR DEM KAUF PRÜFEN

Welcher Datensicherungstresor passt zu Ihren Datenträgern?

Ausgangspunkt bei der Auswahl sollte immer die Art der zu schützenden Speichermedien sein. Werden Festplatten, USB-Sticks oder andere temperaturempfindliche Datenträger eingelagert, ist eine entsprechend dafür vorgesehene Feuerschutzklassifizierung wichtiger als eine klassische Papierklasse. Anschließend sollte geklärt werden, wie viel Speicherplatz benötigt wird, welche Schutzdauer gewünscht ist und ob zusätzlich ein definierter Einbruchschutz erforderlich ist. Gerade bei regelmäßig aktualisierten Backups empfiehlt es sich außerdem, ausreichend Reserve für zusätzliche Datenträger einzuplanen.

Werden Festplatten oder USB-Sticks eingelagert?


Ist ausdrücklich eine DIS-Klassifizierung erforderlich?


Welche Feuerschutznorm liegt der Prüfung zugrunde?


Ist zusätzlicher Einbruchschutz erforderlich?

Wie temperaturempfindlich sind die Datenträger?


Sind 60 oder 120 Minuten Feuerschutz gewünscht?


Wie viele Backup-Medien müssen Platz finden?


Soll der Tresor im Boden verankert werden?

Digitale und magnetische Speichermedien reagieren deutlich empfindlicher auf Hitze und teilweise auch auf hohe Luftfeuchtigkeit als Papier. Sie können daher bereits beschädigt werden, obwohl Papierdokumente unter denselben Bedingungen noch lesbar wären. Aus diesem Grund gelten für Datensicherungstresore strengere Anforderungen an das Innenraumklima.
Je nach Modell eignen sich Datensicherungstresore beispielsweise für Festplatten, Backup-Medien, USB-Sticks oder andere temperaturempfindliche Speichermedien. Entscheidend ist, dass der jeweilige Datenträger von der Schutzklasse und den Herstellerangaben des Tresors abgedeckt wird.
Ja, sofern der Tresor ausdrücklich für digitale Datenträger ausgelegt und entsprechend geprüft ist. Ein gewöhnlicher Dokumententresor für Papier bietet nicht automatisch ausreichenden Schutz für elektronische Speichermedien.
Planen Sie neben den aktuell vorhandenen Speichermedien ausreichend Reserve für zukünftige Backups ein. Herausnehmbare Fachböden oder passende Innenfächer können dabei helfen, Festplatten, Medienboxen und andere Datenträger übersichtlich zu organisieren.
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