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Der Tresor – für alle Zwecke und mit intensivem Einbruchsschutz

Je nach Sicherheitsstufe eines Tresors sind die Schränke selbst und die Tür mit mehreren Wänden ausgestattet, die eine Gesamtbreite von bis zu 0,20 m erreichen. Die Stahlwände werden in der Herstellung mit Beton, Kunst- und Isolierstoffen oder Materialkombinationen gefüllt. Auf diese Weise werden Einbrüche verhindert und gewaltsame Werkzeuge in ihrer Wirkung abgepuffert.

Stahlkugelfüllungen bieten Bohrern keine Angriffsmöglichkeit und chemische Zuschlagstoffe mit flammhemmenden Funktionen erschweren die Anwendung von Schneidbrennern. Die Türen sind durch Spezialscharniere und Riegelwerke befestigt – dort wirken ein Schloss oder mehrere Schließmechanismen. Geldkassetten und Safes sind für kleine Mengen an Wertgegenständen bzw. Geld gebaut, jedoch werden diese auch von den üblichen Tresorherstellern hergestellt und vertrieben.

Der Waffenschrank – nur von den Waffenträgern zu öffnen

Waffenschrank für Kleinwaffen
Waffenschrank für Kleinwaffen

Bei Waffenschränken handelt es sich um Tresore, die nur für die Lagerung von Munition und Schusswaffen genutzt werden. Waffen müssen in Deutschland in gesicherten Behältnissen untergebracht werden, dies entspricht § 36 des Waffengesetzes. Somit sind Tresore für Waffen noch einmal in ihrem Zugang doppelt gegen Einbrüche zu sichern – sie sollen in einem Raum stehen, der wiederum durch ein Sicherheitsschloss gesichert ist. Derjenige, der die im Tresor gelagerten Waffen erwerben durfte, darf den Zugriff nur für andere Waffenträger ermöglichen. In unbeaufsichtigten Räumlichkeiten (etwa in Jagdhütten) sind Waffen grundsätzlich nicht zu lagern. Tresore für Kurzwaffen können mit einer anderen Inneneinrichtung ausgestattet sein als andere.

Ein feuerfester Tresor – durch eine Brandprüfung getestet

Der Europanorm EN 1047-1, der RAL-RG 626/7 sowie der VDMA-Norm 24991 entspricht ein sogenannter Brandschutz-Tresor. Dass es sich um Tresore mit Feuerschutz handelt, wird auf der Türinnenseite durch eine Plakette zertifiziert. Diese Plaketten werden nur durch zugelassene Institute ausgegeben – eine Verkäuferbestätigung reicht nicht aus.

Ein feuerfester Tresor wird mit maximal 1080°C getestet – dies geschieht über einen Zeitraum von entweder einer Stunde (dann lautet die Tresorbezeichnung S 60) oder zwei Stunden (S 120). Die Aufheiz- und Abkühlphasen verlängern den gesamten Test. Jeder erhitzte Tresor wird aus 9 m Höhe in ein Kiesbett fallen gelassen und danach weiter der Brandprüfung unterzogen.

Tresore von Burg Wächter – vielfältig und für jeden Zweck

Wandtresor von Burg Wächter
Wandtresor von Burg Wächter

Die Firma Burg Wächter stellt Schließanlagen und Tresore her. Erste Anfänge des Unternehmens lassen sich bis ins Jahr 1750 zurückverfolgen – die Stadt Wetter-Volmarstein in Nordrhein-Westfalen begann seither mit einer Tradition des Schlosserhandwerks. 1920 wurde die Firma BURG von Alfred Lüling übernommen, ab 1950 trug das Unternehmen den heutigen Namen BURG WÄCHTER. Neben vielen anderen Sicherheitsartikeln stellt Firma Burg Wächter Datensicherungs-, Dokumenten-, Geld-, Waffen-, Wand-, Feuerschutz-, Möbel-, Hotel- und Laptoptresore her und vertreibt sie.