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Datentresore für digitale Akten

Durch Datentresore verwandeln sich Festplatten in sichere Ablageorte für alle Dateien. Ob Passwörter, Dokumente, Bilder oder Tabellenkalkulationen: Hacker und Diebe müssen sich schon was einfallen lassen, um an vertrauliche Informationen zu gelangen. Der Softwaremarkt bietet zahlreiche Verschlüsselungsprogramme, die sensible Daten zuverlässig schützen. Doch Datentresore sind nur so gut wie ihre Verschlüsselungsverfahren.

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Virtuelle Datentresore: Zugriff nur mit Berechtigung

Mit Datensafes können Festplatten, USB-Sticks oder einzelne Partitionen des Computers leicht verschlüsselt werden. Software gibt es für jedes Betriebssystem, und auch für Smartphones oder Tablet-PCs sind spezielle Apps erhältlich. Um den Inhalt eines Datentresors nutzen zu können, wird immer die Autorisierung des Zugriffsberechtigten benötigt. In den meisten Fällen erfolgt diese über die Eingabe eines selbst gewählten Passworts. Alternativ oder ergänzend ist auch die hardwareunterstützte Zugangsberechtigung möglich. Dazu können externe Verschlüsselungsmodule oder Lese- und Eingabegeräte für Chipkarten sowie Fingerabdrücke an den PC angeschlossen werden. Fast alle Datentresore arbeiten nach dem gleichen Prinzip. Die Software erstellt eine verschlüsselte Datei, den sogenannten Container - durch die Autorisierung wird dieser entschlüsselt. Alle enthaltenen Daten sind nur für jene zugänglich, die auch das Passwort kennen oder die sich etwa durch einen Fingerabdruck identifizieren können. Auf dem Computer wird der Container im Allgemeinen als eigenständiges Laufwerk angezeigt. Nach erfolgreicher Autorisierung kann jeder enthaltene Dateityp unkompliziert gelesen, bearbeitet, kopiert oder auch gelöscht werden. Wird das virtuelle Laufwerk wieder ausgeworfen, so wird auch der Container geschlossen, der anschließend nur noch als verschlüsselte Datei angezeigt wird. Datentresore sind wenn überhaupt schwer zu knacken und es gibt keine Möglichkeit, verloren gegangene Zugangsdaten wiederherzustellen. Verwendete Passwörter sollten daher sicher und auch leicht einzuprägen sein.

Auf die Verschlüsselung kommt es an

Grundlage jedes Datensafes ist ein ausgeklügeltes Verschlüsselungsverfahren, das entscheidenden Einfluss darauf hat, wie sicher Daten aufgehoben sind. Bei der Verschlüsselung kommen Zufallsgeneratoren zum Einsatz, die versierte Hacker ausnutzen können, um an sensible Daten zu gelangen. Sind die Ergebnisse vorhersagbar, kann die Verschlüsselung möglicherweise geknackt werden. Diese Hintertür wurde bereits Firmen und Privatpersonen zum Verhängnis, die ihre vertraulichen Daten in Sicherheit glaubten. Wie auch bei Virenschutzprogrammen ist es daher sinnvoll, stets eine aktuelle Version der Verschlüsselungssoftware zu nutzen, veraltete Quellcodes können unter Umständen schon umgangen worden sein. Die Chiffrierung ist normalerweise so komplex, dass Otto-Normalanwender keine Möglichkeit haben die Zuverlässigkeit der Programme selbst zu testen. Da auch Behörden und offizielle Stellen auf eine sichere Verschlüsselung angewiesen sind, ist es wichtig, das Institutionen Datentresore genaustens unter die Lupe nehmen. Eine davon ist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Die Bundesbehörde testet regelmäßig Verschlüsselungsverfahren auf Sicherheitslücken sowie auf ihre Zuverlässigkeit. Auch Verbraucher können sich auf der Webseite des BSI rund um das Thema Kryptotechnologie informieren.