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Einbruchstatistik in Häuser und Wohnungen

Jedes Haus und Wohnung hat Schwachstellen. Die Statistiken über Hauseinbrüche zeigen genau, wo diese in den meisten Fällen zu finden sind. Wer weiß, an welchen Stellen Einbrecher zuerst Zugang suchen, kann sein Haus vor unbefugtem Zutritt besser schützen.

Einbruchstatistik 2016

Hohe Einbruchgefahr über Balkon und Terrasse

Die Statistik zeigt zum Beispiel, dass ein Großteil der Einbrüche über die Terrasse erfolgen. An dieser Stelle finden die Diebe meist einen ebenerdigen Zugang, der nur schlecht gesichert ist. Dabei kann mit einer hochwertigen Terrassentür und bruchsicherem Glas ein Einbruch effektiv verhindert werden. Je nachdem, wie leicht der Balkon zu erreichen ist, sollten auch hier die Türen entsprechend gut gesichert werden. Immerhin 8,9 % der Einbrecher können hier aufgehalten werden.

Sichern von Fenstern im Erdgeschoss

Die nächste Gefahrenstelle sind die Fenster im Erdgeschoss. Nachts können diese mit schweren Rollläden verdeckt werden. Doch um tagsüber einen Einbruch zu verhindern, sollten auch die Fenster im Erdgeschoss mit Schlössern und Riegeln versehen werden. Kellerfenster, die in immerhin 4,5 % der Fälle den Einstieg ermöglichen, können mit Gittern versehen werden.

Tresore und Safes bieten Sicherheit

Lediglich 10,2 % der Einbrecher gelangen durch die Haupteingangstür ins Haus. Mit Sicherheitsschlössern und ähnlichen einbruchsicheren Maßnahmen kann diese Gefahr noch weiter verringert werden. Doch ein gewisses Restrisiko bleibt immer. Wichtige Dokumente sollten aus diesem Grund stets im Tresor untergebracht werden, den laut Statistik nur 0,1 % der Einbrecher aufbrechen können.