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Vorbeugender Brandschutz ist auch im privaten Umfeld wichtig

Der vorbeugende Brandschutz wird zwar durch vielerlei Gesetze und Verordnungen geregelt, doch er betrifft nicht nur öffentlich-rechtliche Einrichtungen. Laut einer Statistik des Kieler Instituts für Schadensverhütung und Schadensforschung der öffentlichen Versicherer, kurz IFS, kommt es in Deutschland jährlich zu 200000 Wohnungsbränden.

Nur in wenigen Fällen ist Unachtsamkeit oder fahrlässiger Umgang mit offenem Feuer die Ursache. Weitaus häufiger entstehen die Brände durch defekte Elektrogeräte und circa 60% dieser Brände, so warnt das IFS, brechen in der Nacht und damit meist unbemerkt aus. Deshalb ist es wichtig, auch in privaten Haushalten Gefahrenmelder zu montieren. In den meisten Bundesländern ist der Einbau von Rauchmeldern gesetzlich vorgeschrieben, allerdings gibt es von Land zu Land verschiedene Ausnahmeregelungen für ältere Bauten. Allen gesetzlichen Regelungen liegt die Anwendungsnorm DIN 14676 zugrunde.

Verschiedene Gefahrenmelder für unterschiedliche Situationen

Rauchmelder
Kohlenmonoxid-Melder

Einfache Rauchmelder sind die am häufigsten montierten Gefahrenmelder. Sie funktionieren mit Batterien, sind also unabhängig vom Stromnetz und lassen sich deshalb gut nachträglich einbauen. Ihr Funktionsprinzip ist einfach. In regelmäßigen kurzen Abständen werden Lichtstrahlen ausgesendet. Treten Rauchpartikel ein, werden diese Lichtstrahlen gestreut und treffen auf eine Fotolinse. In diesem Fall wird der Alarm, meist ein akustisches Signal, ausgelöst.

In Werkstätten, Küchen oder anderen Räumen mit Staub- oder Dampfentwicklung können Fehlalarme ausgelöst werden. Deshalb ist hier ein Thermomelder von Vorteil. Diese Geräte warnen akustisch, sobald eine bestimmte Raumtemperatur überschritten wird.

Doch nicht nur von offenen Bränden geht eine Gefahr aus. Verbrennen fossile Brennstoffe nicht vollständig, entsteht das hochgiftige Kohlenmonoxid. Dieses Gas ist farb- und geruchlos und wirkt in höherer Konzentration tödlich. CO-Melder warnen akustisch und meist auch optisch, wenn die Konzentration von Kohlenmonoxid ansteigt. Höherwertige Geräte zeigen die aktuelle Konzentration im Display an. Doch nicht nur Kohlenmonoxid kann eine gefährliche Situation verursachen. Viele Haushalte benützen Stadtgas oder Erdgas zum Heizen und Kochen. Entsteht ein kleines Leck in den Leitungen, kann dieses Gas austreten und eventuell zu einer Explosion führen. Deshalb gibt es Gasmelder, die Propan, Butan und Methan erkennen.

Hochwertige Geräte für optimale Sicherheit

Welche Gefahrenmelder montiert werden, hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab. In vielen Fällen reichen mehrere Einzelgeräte aus, oft sind aber durch Funk vernetzte Geräte die bessere Wahl.
Auf keinen Fall darf bei Rauchmeldern das CE-Zeichen und die Angabe „EN 14604“ fehlen.
Über eine jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der Sicherheitstechnik verfügt die weltweit agierende Unternehmensgruppe ABUS. Gefahrenmelder der Marke ABUS sind mehrfach geprüft und entsprechen höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards.