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Gute Gründe für eine Alarmanlage

Einen der ersten und wichtigsten Gründe, sein Hab und Gut mit einer Alarmanlage zu sichern, findet man fast täglich beim Blick in die Zeitung. Die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Häuser sowie die Überfälle auf Geschäfte steigt seit Jahren stark an und hält die Ermittlungsbehörden zunehmend in Trab. Entsprechend rückläufig ist die Aufklärungsrate vor allem in den Ballungsgebieten.

Mechanische Sicherungen wie Schlösser sind zum Schutz Standard und unumgänglich. Doch in den meisten Fällen bietet die Grundsicherung kaum Schutz. Eine gute Möglichkeit, sich zu schützen, ist die Installation einer Alarmanlage. Einschätzungen der Polizei zufolge wirkt die Anlage bereits aufgrund ihrer Sichtbarkeit an der Außenseite des Hauses abschreckend und senkt Wahrscheinlichkeit eines Einbruches um 85%.

Stiller Alarm mit großer Wirkung

Vor allem bei Überfällen in Geschäften, die auf Kunden angewiesen sind und daher nicht verschlossen werden, sind die erwähnten mechanischen Sicherungen nutzlos. Gerade in diesen Fällen hilft eine stille Alarmanlage weiter. Die Täter kommen zwar in das Innere des Geschäftes, doch die Kameras der Sicherheitsanlage in den Geschäftsräumen erleichtert die Identifizierung der Diebe und die Sicherstellung und Rückführung des Diebesgutes sehr.

Der Name "Stille Alarmanlage" ist sehr sprechend. Betätigt der Überfallene den Notruf, wird ein lautloser Alarm ausgelöst und die Einsatzkräfte über Funk oder Telefon informiert. Dass kein lautes Alarmgeräusch wie bei anderen Anlagen ertönt, dient dem Schutz der Überfallenen. Der Überfallene bleibt durch das Bewusstsein der aktivierten Alarmanlage ruhig und gerät nicht in Panik oder versucht, sein Hab und Gut durch leichtsinnige Handlungen zu verteidigen, wodurch er Schaden erleiden könnte. Der Täter wird durch das Ausbleiben eines alarmierenden Geräusches in Sicherheit gewogen, wird nicht zu unüberlegten Handlungen greifen und lässt sich bei der Tat mehr Zeit. So erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die Einsatzkräfte den Täter auf frischer Tat ertappt.

Ferienzeit – Hochkonjunktur für Einbrecher

Andere Vertreter der Alarmanlagen sind alles andere als leise. Dies aus anderen, nachvollziehbaren Gründen. Gerade zu Ferienzeiten und in den Sommermonaten haben Einbrüche Hochkonjunktur. Die Wohnungen sind verlassen, weil sich die Bewohner im Urlaub befinden. Auch verreiste Nachbarn stören nicht beim Einbruch und können keine Polizei rufen. Die Täter können sich also alle Zeit der Welt lassen, ihr Werk zu vollrichten und danach die Spuren zu verwischen. Gerade in solchen Fällen ist eine Aufklärung schwierig.

Bei Einbrüchen in Wohnungen und Häuser verkleinert eine Alarmanlage das Zeitfenster für die Einbrecher. Allein die schrillen Geräusche der Alarmanlage sind psychologisch sehr effektiv und treiben die Täter zur Eile an. Ihnen bleibt nur wenig Zeit für ihre Tat und für das Verwischen der Spuren, was die Wahrscheinlichkeit der Aufklärung und für den Wiedererhalt der gestohlenen Wertgegenstände nach einem gelungenen Einbruch erhöht. Darüber hinaus alarmieren sie die Menschen in der Umgebung. Verbunden mit der Telefonleitung nimmt die Anlage Kontakt zu ausgewählten Personen oder einer beauftragten Wachfirma auf, um sie auf die Tat aufmerksam zu machen. So ist eine schnellere Hilfe gegeben, die das Schlimmste verhindert.
Darüber hinaus kann eine Alarmanlage helfen, den Besitz zu schützen, an dem die Einbrecher nicht interessiert sind. Eine solche Tat ist meist mit erheblichen Zerstörungen des Mobiliars durch die Eile der Täter oder durch simplen und mutwilligen Vandalismus verbunden. Die Alarmanlage kann, an die Haustechnik angeschlossen, auch als Brand-, Rauch-, Gas- und Wassermelder eingesetzt werden. Ebenso ist die Anlage in der Lage, eventuelle Geräteschäden zu melden. Und auch hier hilft der Einsatz einer Kamera bei der Identifizierung der Täter ungemein.

Seelenfrieden für Besitzer

Ein letzter Vorteil, der oft vergessen wird, jedoch nicht unterschätzt werden sollte, ist die psychologische Wirkung, die eine Alarmanlage auf deren Besitzer hat. Das höhere Sicherheitsempfinden durch die Existenz einer Alarmanlage, die den eigenen Besitz schützt, wirkt ungemein positiv auf den Seelenfrieden der Eigentümer. Zudem wird durch das gesenkte Risiko eines Einbruchs auch die Gefahr eines durch eine solche Tat ausgelösten Traumas verringert, das die Betroffenen meist ihr Leben lang begleitet und zu aufwändigen therapeutischen Behandlungen führt. Eine Alarmanlage schont also die Nerven und steigert auch auf lange Sicht die Lebensqualität beträchtlich.

Teurer und langwieriger Einbau?

Die oft genannten Einwände gegen eine Alarmanlage sind deren Kosten und ihr langwieriger Einbau. Dies ist jedoch nicht mehr der Fall. Funksysteme arbeiten grundsätzlich drahtlos, müssen also nicht aufwändig eingebaut werden. Zudem sind sie kaum störungsanfällig. Die Installation eines Grundsystems in einem Einfamilienhaus ist meist nach wenigen Stunden erledigt. Auf individuellen Wunsch können zu diesem Grundsystem weitere Einbauten durchgeführt werden. Und der Einbau eines solchen Systems ist in der Regel nur mit geringen Kosten verbunden, die im Vergleich mit den Kosten eines durch einen Einbruch oder Vandalismus entstandenen Schaden deutlich geringer ausfallen.